Ernährungswende: Weniger Fleisch, mehr Hülsenfrüchte und Nüsse

Jeder Bürger soll nur noch 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche essen (bislang bis zu 600 Gramm), aber z. B. täglich 25 Gramm Nüsse, 300 Gramm Getreide/Tag, pro Woche mindestens 125 Gramm Hülsenfrüchte (z. B. Erbsen, Bohnen). Und: nur ein Ei pro Woche.


Die DGE hat die Empfehlungen an die Regierung geschickt. Agrarminister Cem Özdemir (58, Grüne) prüft nach eigenen Aussagen derzeit, welche Auswirkungen sie haben könnten. Es sei „Aufgabe der Politik, zu entscheiden, wie die wissenschaftlichen Ergebnisse für die Gesellschaft nutzbar gemacht werden können“, erklärt ein Sprecher gegenüber BILD.

Doch jetzt regt sich massive Kritik. Die Deutsche Akademie für Präventiv-Medizin hält die Richtlinien für gefährlich. Verbandsvize Johannes Scholl (59) zu BILD: „Für über dreißig Millionen Menschen sind diese Empfehlungen gesundheitsgefährdend, weil schon Vorerkrankungen vorliegen. Betroffen sind alle, die übergewichtig sind, auf Diabetes zusteuern oder schon daran erkrankt sind.“

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